Kostenlos sein Wissen erweitern

Lernen mit Geldroboter

Ob als Investor oder Spekulant das richtige Mindset (Denkweise) beim Geld anlegen ist wichtig. Erfolg wird man nur haben, wenn die Einstellung zu den verschiedenen Anlageformen oder zur Börse generell stimmt.
Dabei ist klar: Erfolg kann man lernen. Dazu sucht man sich am Besten einen erfahrenen Coach. Die wenigsten werden sich einen persönlichen Coach leisten können aber viele Coaches haben ihr Wissen in Büchern niedergeschrieben. Dort kann sich jeder preiswert und manchmal auch kostenlos weiterbilden.

Bodo Schäfer gilt in Deutschland als der wohl bekannteste Lebens-Coach. Er beschäftigt sich in seinen Büchern und Vorträgen mit den Themen Geld, Wohlstand und Positionierung. Viele seiner Bücher sind Bestseller geworden.

Ich gebe zu, auch ich folge Bodo Schäfer auf Youtube. Dort veröffentlicht er in regelmäßigen Abständen Ausschnitte aus seinen Seminaren. Ich teile heute viele seiner Einstellungen zum Leben, was vor einigen Jahren noch nicht so war.
Bis heute habe ich nur ein Buch von ihm wirklich gelesen. Das war Ende der 90er Jahre eine der ersten Auflagen seines Buches “Der Weg zur finanziellen Freiheit: In sieben Jahren die erste Million“.

Damals habe ich ihn nicht verstanden und ich habe ihm, ehrlich gesagt, auch nicht geglaubt. Hätte ich damals angefangen 10% meines Einkommens kontinuierlich zu sparen, wäre ich zwar noch kein Millionär aber ich hätte jetzt 250.000 Euro auf meinem Konto. In Sieben Jahren zum Millionär wird wenigen Menschen vorbehalten bleiben aber ein wenig Wohlstand ist aber machbar.

Nun aber zum eigentlichen Grund dieses Beitrages.

Bei meinen Streifzügen durch das Internet treffe ich ab und zu auch auf echte Perlen. So habe ich bei Youtube ein Hörbuch von Bodo Schäfer völlig kostenlos entdeckt.
Es handelt sich um das Buch “Endlich mehr verdienen“. Da es schon über 3 Jahre auf Youtube gezeigt wird, gehe ich mal davon aus, dass es von Bodo Schäfer geduldet wird. Eventuell auch weil das Hörbuch vergriffen ist.

Ich möchte hier keinen Link zum Video einsetzen aber du kannst einfach bei Youtube nach dem Titel suchen und wirst fündig.

Wer also Lust auf Bodo Schäfer hat, kann hier das Hörbuch genießen.

Den besten Broker für meine Anlageziele finden

Welt der Aktien

Eines gleich vorweg – DEN besten Broker gibt es nicht. Der Beitrag soll es dir aber ermöglichen, den für dich Besten zu finden.

Ein Depotkonto, auch Wertpapierdepot oder Aktiendepot genannt, ist nichts anderes als ein spezielles Bankkonto, auf dem die Wertpapiere des Kontobesitzers ihren Platz finden. Von hier aus werden auch die Wertpapierkäufe und -verkäufe abgewickelt.

Bevor du auf die Suche nach einem geeigneten Broker gehst, solltest du deine Anlageziele möglicht genau definieren. Dazu gehört:

  • welche Wertpapiere möchte ich überhaupt handeln
  • bleibe ich beim Handeln in Deutschland oder möchte ich an internationalen Börsen handeln
  • wie viele Trades werde ich in der Regel machen. Die Spanne vom Investor bis zum Daytrader ist schon sehr groß.
  • kann ich mein Geld in Sparplänen anlegen?
  • mit welchem Kapital kann ich handeln? Einige Broker haben Mindestbeträge.
  • habe ich genügend Wissen für den geplanten Wertpapierhandel. Je geringer die Risikoklasse um so weniger Wertpapier-Klassen darf ich handeln

Wenn das Anforderungsgerüst steht, kannst du nach günstigen Brokern suchen. Dabei sollte man nicht nur nach dem Billigsten schauen. Du musst mit der Technik zurecht kommen. Viele Broker nutzen dazu spezielle Software.

Wenn der Broker ein kostenloses Demokonto anbietet, kannst du hier risikolos üben. Wenn du häufig unterwegs bist, ist eine Handy-App zu deiner Broker ein nützliches Werkzeug.

Eine Bank/ein Broker, der in einem EU-Land eingetragen ist, sichert dir den europäischen Anlegerschutz.

Gerade für Anfänger ist ein guter Kundenservice sehr wichtig, da hier sicher öfter Probleme auftauchen können.

Nun kann man sich persönlich in mühseliger Handarbeit auf die Suche nach dem passenden Broker machen. Das ist aber im Zeitalter der vielen Vergleichsportale nicht mehr nötig. Hier kann ich an Hand meiner Eckpunkte den für mich passenden Broker finden. Gute Vergleichsseiten findet man zum Beispiel im Onlineangebot der großen Zeitschriften wie Focus oder Spiegel. Aber auch Verivox bietet einen Vergleich an.

Wer nur in Deutschland handeln möchte und nur ab und zu ein paar Aktien oder ETFs kauf oder verkauft ist nach Focus Money zum Beispiel mit der Comdirect Bank sehr gut beraten.


comdirect

Ich habe auch bei der Comdirect angefangen. Damals gab es aber weniger Alternativen an Onlinebanken. Ich bin zufrieden und auch heute noch Nutzer. Die Sparplanangebote sind fast unschlagbar und mit der Neukundenaktion auf alle Fälle eine Empfehlung wert.

Da ich seit dem vergangenem Jahr auch im Optionshandel aktiv wurde, brauchte ich einen weiteren Broker, der mir das weltweit ermöglicht. Dafür am besten geeignet ist wohl Interactive Brokers. Der britische Broker verfügt über zahlreiche deutsche Reseller, wie CapTrader, Lynx oder Banx Broker, die das Angebot in Deutschland mit deutschem Support vertreten.

Ihr merkt, die Brokerauswahl erfordert schon etwas Arbeitsaufwand. Der optimale Broker für den persönlichen Zweck, kann auch ein Faktor für die Performance des eigenen Depots sein.

Ein Produkt, das täglich 3.182 € generiert!?

Briefkasten

Jeden Tag trudeln bei mir, gefragt oder ungefragt, mindestens 10 Angebote mit exorbitanten Gewinnversprechen ein. So auch heute dieses 3.182 € / Tag Angebot.

Schönen Tag, Stellen Sie sich vor, Sie könnten jeden Monat ein zusätzliches Gehalt verdienen. Alles nur mit Ihrem Computer und Ihrer Maus, neben Ihrem derzeitigen Job. Und vielleicht müssen Sie mit der Zeit nie wieder früh aufstehen und haben die grenzenlose Freiheit, die wir alle gerne hätten. All das kann Ihnen gehören, wenn Sie der neuesten und heißesten Bewegung beitreten: >der Semantic Investment App< …

Normalerweise klicke ich diese Angebote weg und verfolge diese nie weiter. Und wer glaubt diesen Versprechungen schon wirklich? Klar 3.182 € pro Tag sind möglich – aber mit welchem Ausgangskapital!?

Heute habe ich mir aber mal die Zeit genommen und ein wenig geforscht was dahinter steckt.

Die Anfangsaussage macht sicher neugierig, wenn auch vollkommen realitätsfremt. Dass das aber funktioniert, wird durch “Erfahrungsbeichte” von “Nutzern” des Systems/App untermauert.

Peter Schuster, Bonn
Die erste Online-Trading-Lösung, die bei mir wirklich funktioniert. Ich habe mit nur 250 € begonnen und jetzt habe ich über 4.560 € auf meinem Konto.

Was von diesen “Erfahrungsberichten” zu halten ist erkennt man, wenn man auf die englische Seite klickt. Da wird aus Peter Schuster plötzlich Joseph Brown. Auf der italienischen Seite ist es dann Marco Gallo aus Catanzaro. Immer ist es aber das gleiche Foto für den Berichterstatter mit den vielen Namen.

Auch auf der französischen Seite das gleiche Spiel. Die Firma möchte also weltweit agieren.

Um den Druck aus die Interessenten auszuüben zeigt ein Zähler in “Echtzeit”, wie viele Anmeldungen heut nur noch möglich sind. Löscht man seine Cookies und startet den Browser neu, beginnt der Zähler wieder von vorn. Aber keine Bange, der Zähler stoppt bei zwei!

Was ist also das Ziel dieser breit angelegten Werbeaktion? Nach meinen Recherchen geht es darum, viele Nutzer für einen Broker zu aquirieren. Es soll sich um den Broker “Stox Market” handeln, der seinen Sitz auf der Karibik-Insel “Dominica” haben soll. Hinter der Semantic Investment App steht ein gewisser Roger J. Greco, der sich jedoch dezent im Hintergrund hält und in keinem Video zur App erscheint. Diese App funktioniert aber nur, wenn die 250 Euro Mindestbetrag auf dem Konto eingegangen sind.

Ich möchte diesen Test nicht weiter führen und kann somit nicht aus praktischer Erfahrung sprechen. Aber Geld bei einem unregulierten Broker in der Karibik anlegen? Wer dieses Testgeld zur Verfügung hat – OK. Was ist mit den Riesengewinnen? Bekomme ich die auch nach Deutschland transferiert?

Wenn jemand schon Erfahrungen gemacht hat und bereit ist diese zu teilen, dann nutzt doch die Kommentarmöglichkeit unter dem Beitrag. Positiv oder negativ – ich bin gespannt!

Update: (August 2019)

Da WordPress mich auf fehlerhafte Links hinweist, bekam ich die Meldung, dass der Server nicht mehr gefunden wird. Die Links laufen alle in Leere. Den Broker gibt es noch. Entweder hat der die Praxis unterbunden oder man ist auf eine andere Domain umgezogen.

Wie finde ich den richtigen Broker?

Broker

Bevor du die erst Aktie handeln kannst, brauchst du einen Broker als Bindeglied zur Börse. Vor den 80er Jahren waren kommerzielle Banken starken Einschränkungen im Wertpapiergeschäft unterlegen. Banken war die Börsenmitgliedschaft und damit der (direkte) Börsenhandel untersagt. Wertpapiereigen- und -emissionsgeschäfte waren ihnen zwar erlaubt, doch mussten diese über zugelassene Broker abgewickelt werden. Mit dem Wegfall der strikten Regelungen, fusionierten viele Banken mit Brokern und bekamen Zugang zum Wertpapiergeschäft. Umgekehrt stießen im laufe der Zeit viele Broker in das klassische Bankgeschäft vor.

Bei den Brokern unterscheiden wir drei verschiedene Typen. Es gibt Full-Service-Broker, Discount-Broker und die Banken selbst.

Die Full Service Broker

Die großen Namen unter den Brokerfirmen wird wohl jeder kennen. Das sind klangvolle Namen wie Goldman Sachs, Merrill Lynch oder Bear Stearns. Sie nennen sich Full-Service-Broker, weil sie sie alle Abteilungen eines Brokers abdecken.

Die Abteilungen sind das Investmentbanking, der Research-Bereich und der Vertrieb.

So hilft der Investment-Bereich Unternehmen beim Gang an die Börse und der Emission der Aktien.

Die Research-Abteilung analysiert und bewertet den Markt. Sie geben in gewissen Zeitabschnitten Einschätzungen und Berichte zu börsennotierten Unternehmen heraus.

Die dritte Abteilung ist dann der Vertrieb.

Die Bank als Broker

In Deutschland spielten Broker vor dem Internetzeitalter kaum eine Rolle. Hier erledigten im Wesentlichen die Geschäftsbanken die Aktiengeschäfte.
Die Banken konnte man in Deutschland mit den Full-Service-Brokern in den USA vergleichen.

So führen die Banken in Deutschland auch Aktienemissionen durch.
Kleine Emissionen begleitet in der Regel eine Bank. Für große Emissionen schließen sich die Banken auch mal zu einem Konsortium zusammen.
Bestes Beispiel ist wohl der Börsengang der Deutschen Telekom. Im IPO-Konsortium waren fast alle großen deutschen Finanzinstitute vertreten. Die Deutsche Bank war seinerzeit der Konsortialführer.

Da fast alle Banken involviert waren, gab es auch kaum negative Stimmen zum Börsengang. Der Börsengang wurde ein voller Erfolg auch für die Banken. Es konnten rund 500 Millionen Aktien mit einem Wert von circa 20 Milliarden Mark platziert werden. Schätzungen besagen, dass hierbei 700 Millionen Mark als Provision für die beteiligten Banken abfiel.

Da die Geschäftbanken meist viele Filialen unterhalten, ist der Vertrieb ihrer Produkte über den Bankschalter gesichert. Die Manpower die vorgehalten werden muss, spiegelt sich auch in den zu zahlenden Gebühren wieder.

Direktbanken die keine Filialen betreiben können dagegen bedeutend preiswerter agieren. Das Argument, in der Bank bekomme ich noch die Beratung vor der Aktienanlage dazu, kann man in der heutigen Zeit nicht mehr gelten lassen. Alle Informationen die Berater in der Filiale hat, können im Prinzip auch ergoogelt werden. Wer sich an die Anlage in Einzelaktien heranwagt, sollte ohnehin ein gewisses Grundverständnis auf diesem Gebiet haben.

Was für eine Bank gegenüber einem Broker spricht, ist die Möglichkeit hier auch gleich ein Giro-Konto für die täglichen Geldgeschäfte führen zu können.

Discount-Broker

Die dritte Gruppe an Brokern sind die Discount-Broker. Seit der breiten Nutzung des Internets entwickelten sich auch immer mehr Online-Broker. Der Hauptnutzen, den das Internet für Investitionen brachte, ist die massive Senkung der Gebühren. Insbesondere bei Privatanlegern sind die Provisionssätze, die sie für den Handel mit Wertpapieren zahlen, drastisch gesunken. Vor der breiten Verfügbarkeit von Discount-Brokern konnten Full-Service-Broker ihre Kontrolle über den Markt unangefochten ausüben und exorbitante Provisionssätze verlangen.

Wenn wir an „Discount“ denken, sprechen wir in der Regel über den Lebensmittelhandel. Dort sind es Anbieter, die zu günstigen Preisen ein meist eingeschränktes Angebot an Waren bereithalten. Auch unter den Brokern gibt es Discount Broker. Sie bieten aber, so wie alle anderen Broker auch, viele handelbare Basiswerte oder Wertpapiere an. Verzichtet wird hier jedoch auf einen umfangreichen Kundenservice und meist auch Anlageberatung. Das schlägt sich in den geringeren Gebühren nieder. Discount Broker gibt inzwischen für alle Bereiche der spekulativen Geldanlagen.

So kommen Discount Broker für eine Reihe von Anlegern in Frage. Einerseits die, welche sich bereits recht gut mit dem Handel auskennen und daher keinen großen Kundenservice mehr benötigen. Andererseits ist ist zum Beispiel Daytrading für Privatpersonen erst mit den gefallenen Gebühren profitabel umsetzbar.

Ich empfehle heutzutage immer zu einem Discount-Broker zu gehen bzw. zu einer Bank mit günstigem Online-Broking. Wie man den “besten” für sich findet im nächsten Beitrag.

Mit Dividendenstars langfristig zum Erfolg

Dividende

Wer sich als Langfristinvestor versteht kommt um “Dividendenstars” nicht herum. Schön ist es auch, wenn diese Dividendentitel kostengünstig zu erwerben ist. Jetzt wo das neue Jahr begonnen hat, sollte man sich schon einmal in Position bringen. Das scheinen heute viele Anleger auch zu tun. Der DAX legt zwischenzeitlich um über 3 Prozent zu.

Im vergangenen Jahr mussten manche Aktien Abschläge von bis zu 50% Prozent hinnehmen. Auch Qualitätsaktien waren davon betroffen. Wenn diese jetzt mit einen ordentlichen Rabatt “eingesammelt” wurden, kann es zu einem ordentlichen Turbo für das Depot werden. Durch den niedrigeren Kurs steigt auch die Dividendenrendite, denn bei der im März beginnenden Dividendensaison wird es Kursbedingt kaum Kürzungen bei der absoluten Dividendenhöhe geben.

Die aktuelle Dividendenrendite zeigt an, mit welchem Prozentanteil das Aktieninvestment jährlich „verzinst“ wird, wenn zum aktuellen Aktienkurs gekauft wird und mindestens die aktuell beschlossene Dividende ausgezahlt wird. In den Jahren der Nullzins-Politik kommt meist eine beachtliche Rendite dabei heraus. Dividenden gelten bereits seit einigen Jahren als die „neuen Zinsen“.

Hohe und kontinuierlich gezahlte Dividenden gelten als Zeichen für die Stabilität eines Unternehmens. Bei Dividendenstars, die uns über Jahre hinweg mit steigendem Betrag der Dividende erfreuen, kann es passieren, dass der Anleger irgendwann sein eingesetztes Kapital jedes Jahr mit der Dividende zurück erhält.

Den aktuellen Prognosen zufolge werden die DAX Unternehmen ab März eine Rekordsumme von rund 35 Mrd. Euro ausschütten. Dass bedeutet eine Steigerung um 11% gegenüber dem Vorjahr. In den letzten fünf Jahren konnte die Dividenden um 25% gesteigert werden, denn 2013 lag die Ausschüttungssumme der 30 DAX-Unternehmen “nur” bei rund 28 Mrd. Euro.

Die Zahlen zeigen, dass trotz schwankender Kurse die Gewinne guter Unternehmen davon unberührt bleiben. So kann man mit Ruhe und Geduld ordentliche Erträge erzielen.