Comdirect Bank nimmt “Strafzinsen”

Rechnen Versicherung

Ab dem 17.01.2020 nimmt auch die Onlinebank Comdirect ein Verwahrentgelt für Sichteinlagen – so nennen es die Banken.

“… für die Verwahrung von Sichteinlagen, die über einen Freibetrag von 250.000 Euro hinausgehen, ein Entgelt von 0,5 % p.a. erheben.”

Altkunden können sich aber vorerst zurücklehnen, denn diese Änderung betrifft ausschließlich Kunden, die ab 17.01.2020 eine neue Kundenverbindung mit der comdirect bank AG eingehen.

Die fortlaufenden Niedrigzinsen nötigen die Bank zu weiteren “innovativen” Gebühren.

So wird das Tagesgeldkonto, da wo viele Deutsche ihr Guthaben geparkt haben, nur noch kostenlos angeboten, wenn neben dem Tagesgeld PLUS-Konto auch Girokonto oder Depot besteht. Sonst wird künftig ein monatliches Entgelt von 1,90 Euro erhoben.

Jemand, der nur 1000 Euro parken möchte, verliert so jedes Jahr über 2 Prozent des Guthabens.

Den Gebühren kann man aber leicht entgehen, indem man sein Geld in einem ETF-Sparplan anlegt. Es muss ja nicht viel sein. ETF-Sparpläne gibt es bei der Comdirect eine große Anzahl schon ab 25 Euro, wobei viele sogar kostenlos bespart werden können.
Dafür benötigt man zwar ein Depot, das mit einem Sparplan aber dann auch kostenlos ist.

So kann man Sparer auch zu ihrem Glück zwingen, denn nur so erzielen zurzeit ihre Einlagen auch Erträge.

Wegen Inflexibilität spart sich der Deutsche arm

Reich

Der Deutsche an sich gilt in der Welt eher als konservativ. Und in der Masse trifft das wohl auch zu, auch wenn man damit eine gewisse Inflexibilität verbindet.

Leider betrifft diese Inflexibilität der Deutschen auch das Thema Geldanlage. Allgemein sagt man, dass die Deutschen nur ihren Sparbüchern und Bankanlagen “vertrauen”. Ich bin aber eher der Meinung, dass dieses Festhalten an dem Vertrauten an der Bequemlichkeit liegt etwas Neues zu Lernen.

Ähnlich lief es doch auch mit den Tagesgeldkonten bei den Onlinebanken. Obwohl die Vorteile jedem bewusst waren, wie:

– auf die kompletten Einlagen kann täglich zugegriffen werden. Was beim Sparbuch nicht so war.
– auch dieses Ersparte (pro Bank und Anleger 100.000 Euro) ist im Rahmen der gesetzlichen Einlagensicherungen nach EU-Richtlinien vor Bankeninsolvenzen geschützt.
– auch Tagesgeldkonten sind größtenteils kostenlos
– die Verzinsung war um einiges höher als bei Sparbüchern
– es ist jederzeit kündbar

brauchte es einige Zeit, bis das Geldanlegen bei einer Onlinebank zur Normalität wurde.

Nun lohnen sich die klassischen Lösungen nicht mehr. Das Groh der Deutschen traut sich aber oft mangels Wissen nicht an die vermeintlich unsicheren Anlagestrategien heran.
Dabei ist es kaum komplizierter einen ETF Sparplan zu starten als Geld online zu überweisen. Das Onlinekonto hat man dank Tagegeld doch ohnehin.

Schon ab kleinsten Summen von 25 Euro sind ETF-Sparpläne bei vielen Onlinebanken möglich. Exchange Traded Funds, kurz ETF werden an der Börse gehandelt, passiv gemanagt und bilden in der Regel die Wertentwicklung von Indizes nach, beispielsweise dem Deutschen Aktienindex (DAX). Der bekannteste Index ist der MSCI World. Er umfasst 1.600 Unternehmen und mindert aufgrund der breiten Streuung das Risiko.

Wir sehen, dass Geld das abseits der eisernen Reserve für die kommenden Jahre nicht benötigt wird, investiert werden sollte. Aber trotz mangelnder Renditechancen sparen laut Statista 40 Prozent der Deutschen 2019 mit ihrem Girokonto, 45 Prozent setzen weiterhin auf Sparbücher und Spareinlagen und verlieren so durch die Inflation real jedes Jahr an Kaufkraft.

Fazit:
Die Mehrheit der Deutschen spart sich zurzeit eigentlich arm. Alle, die hier solche Blogs lesen, sind da in der Regel schon einen Schritt weiter. Es ist an euch hier Aufbauarbeit zu leisten.

Einschneidende Änderungen für Bankkunden im September

In der Vergangenheit war es so – ein Bankkonto war eine abgeschlossene Einheit. Nur der Kunde und die jeweilige Bank haben darauf Zugriff. Ab September, wenn der Kunde es zulässt, kann auch Dritten der Zugang zum Konto gewährt werden.

Laut Bundesverband der deutschen Banken greifen ab September die neuen Regelungen der der zweiten europäischen Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive 2).

Mit Drittanbieter sind jene Institutionen gemeint, die die Infrastrukturen von Banken nutzen, ohne selbst eine solche zu betreiben. Das können Dienste sein, die zum Beispiel Zahlungen auslösen, Kontoinformationen sammeln und bündeln oder auch Zahlungskarten herausgeben. Dabei beschränkt sich der Begriff eines Drittanbieters nicht nur auf neue Dienstleister, sondern im Prinzip auch auf andere Banken. Die agierenden Dienstleister unterliegen dabei der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (Bafin).

Darüber hinaus wird durch die PSD2 die Verpflichtung der sogenannten “starken Kundenauthentifizierung” eingeführt. Dies bedeutet für Sie mehr Sicherheit im Zahlungsverkehr. Online- und Kartenzahlungen müssen nun grundsätzlich durch zwei unabhängige Merkmale aus den Kategorien Wissen, Besitz und Biometrie bestätigt werden.

  • Wissen (z.B. PIN, Passwort…)
  • Besitz (z.B. Handy, Karte, TAN-Generator,…)
  • Biometrisch (z.B. Fingerabdruck…)

Ab dem 14. September wird also nur das Passwort nicht mehr ausreichend sein, um sich in das Online-Banking einzuloggen.

Die Geldinstitute werden in den nächsten Tagen ihrer Informationspflicht nachkommen und die Kunden per Post auf die aktuellen Änderungen hingewiesen.

Wer noch mit der guten alten iTAN unterwegs ist, wird sich etwas umstellen müssen. Die meisten Bankkunden nutzen aber ohnehin schon Handy oder TAN-Generator für ihre Transaktionen. Die werden von der Umstellung nicht viel mitbekommen.

Diese Methode wird dann auch bei jeder Kartenzahlung im Internet, z.B. beim Online-Shopping, Anwendung finden.

 

Sicher vor Kontopfändung mit Pfändungsschutzkonto

Ich denke es betrifft in Deutschland immer mehr Menschen. Die Rechnungen wachsen einem über den Kopf und die Gläubiger lassen einem das Konto pfänden. Dabei ist eine Kontopfändung oft die letzte Lösung, aber kommt leider nicht selten vor.

Wird das Konto gepfändet kann der Besitzer nicht mehr frei darüber verfügen. Er muss beim Vollstreckungsgericht beantragen, dass er Guthaben zur Deckung seines Existenzminimums zurückerhält.

Dieses umständliche Verfahren wurde durch die Einführung des Pfändungsschutzkontos oder P-Kontos vereinfacht werden. Es soll ohne großen bürokratischen Aufwand einen effektiven Pfändungsschutz für alle, auch für Selbstständige geben. Die Geldmittel, die zur Existenz benötigt werden, sollten, zumindest erst einmal, gesichert sein.

Jeder Inhaber eines Einzel-Girokontos hat, wenn er eine natürliche Person ist, einen gesetzlichen Anspruch auf Umwandlung in ein P-Konto. Und zwar innerhalb von 3 Bankarbeitstagen und das auch dann, wenn das Konto bereits gepfändet wurde!

Leider zeigt sich, dass die Geldinstitute in der Regel kein Interesse an Kunden mit P-Konten haben. Deshalb wird oft die Errichtung eines solchen Kontos mit allen möglichen Mitteln erschwert. Es werden falsche Auskünfte zum P-Konto erteilt oder durch hohe Gebühren werden die Kunden “hinausgegängelt”. Oft wird die Handhabung des Kontos erschwert, Kunden müssen z.B. abzuhebende Geldbeträge vorher “anmelden” und ähnliches.

Um diesen Erschwernissen zu entgehen, sucht man sich zwangsläufig nach einer neuen Bank um.

Für diesen Fall haben wir einen Anbieter entdeckt, der eine Umwandlung in ein P-Konto problemlos vollziehen lässt. Der Anbieter ist nach eigenen Angaben Spezialist für Pfändungsschutzkonten ohne Schufa. Zugegeben auch nicht ganz preiswert aber man ist von jeglicher Gängelei befreit.

Nebenbei bekommt man noch zu einer Master-Card auf Guthabenbasis.


Das Geldroboter Musterdepot ist gestartet

Als neues Angebot für meine treuen Leser habe ich gestern ein öffentliches Musterdepot gestartet.
Ein Beispiel erklärt oft mehr als tausend gute Worte. Nebenbei kann ich beweisen, dass die eingesetzte Strategie auch funktioniert.

Das Depot wird so aufgebaut, dass mit es wenigen Aktionen im Monat auskommen kann. Man sollte aber einen täglichen Kontrollblick von weniger als 10 Minuten einplanen.

Wer noch weniger Arbeit mit dem Depot haben möchte, sollte dann doch lieber zu ETFs greifen. Gerade wer einen monatlichen Betrag sparen möchte ist bei der Comdirect Bank an der richtigen Stelle.

Die Bank bietet gerade 170 ETFs aller wichtigen Märkte zu Top-Konditionen an. Sparpläne in diese ETFs kosten 0 Euro Orderentgelt. Bei nur 25 Euro Mindestsparrate gibt es nun keine Ausrede mehr mit dem Sparen/Investieren anzufangen.