Deutsche Dividenden-Saison hat begonnen

Auch im Jahr 2020 schütten die 30 Top-Konzerne Deutschlands Rekord-Dividenden an ihre Aktionäre aus. Es werden voraussichtlich mehr als 37 Milliarden Euro werden.
Damit ist die Summe so hoch, wie nie vorher. Mehr als zwei Drittel planen mit einer Anhebung der Dividende.

Mit Siemens wurde am 02.02.2020 die Dividenden-Saison eingeläutet. Der Höhepunkt ist dann der Wonnemonat Mai auch für die Aktionäre.

Wer als Anleger in den nächsten Wochen auf die richtigen Aktien setzt, kann sich über Erträge von über fünf Prozent freuen.

Warum schütten die Unternehmen in fast jedem Jahr solch hohe Summen aus?

Eine gute und solide Dividendenpolitik bedeutet in der Regel – dem Unternehmen geht es gut. Mit den Dividenden werden Aktionäre für ihre Treue belohnt und lassen insbesondere institutionelle Anleger mit guten Erträgen kalkulieren.

Wie komme ich zu einer Dividende

Recht einfach – ich muss die Aktie besitzen.
In Deutschland ist das in der Regel der Tag vor der Hauptversammlung und der Betrag wird meist einen Tag später angewiesen.

In der nachfolgenden Grafik habe ich alle 30 DAX-Konzerne aufgelistet.
Die Sortierung ist in Reihenfolge der HV-Termine. Die Dividenden für 2019 sind aktuelle Schätzungen.
Die tatsächlichen Dividenden werden auf der Hauptversammlung bekannt gegeben.
Meine Berechnung der Dividendenrendite basiert auf dem Stichtag 07.02.2020.

Dax Dividenden 2020


Fazit:

In Zeiten von Null- oder sogar Negativzinsen ist eine Geldanlage am Aktienmarkt – wie würde unsere “Mutti” so schön sagen ALTERNATIVLOS.
Wer eine Investition in Einzelwerte sich nicht zutraut sollte sich den ComStage 1 DivDAX ETF ansehen. Der kann zurzeit bei der Comdirect Bank kostenlos bespart werden.
Die Wertentwicklung lag 2019 über 11 Prozent. Zudem wurden noch über 3% Dividenden ausgeschüttet.

Markt-Rückblick-USA vom Montag

Kursliste

TECHTITEL FÜHREN DIE ERHOLUNG AN

Dank Trumps Kommentaren zu China konnten US-Aktien heute zulegen


Die US-Aktien stiegen heute dank der Kommentare von Präsident Donald Trump. Er meinte, China wolle weiter über den Handel verhandeln. Demgegenüber berichten einige chinesische Medien, dass beide Nationen nicht so in Gespächen sind, wie der Präsident es beschrieben hatte. Die Technologiewerte verzeichneten dennoch eine breite Rally, wobei das Schwergewicht Apple (AAPL) am meisten zulegte.

Der Dow, der S&P und der Nasdaq konnten solide Gewinne verbuchen und damit einen Teil der Verluste aus dem massiven Ausverkauf am Freitag wettmachen.

Der Dow Jones Industrial Average (DJI – 25.898,83) schloss mit 269,9 Punkten oder 1,1%, wobei alle 30 Blue Chips im positiven Bereich schlossen. Der Zuwachs von Nike (NKE) von 2,3% war der beste im ganzen Aktienkorb.

Der S&P 500 Index (SPX – 2.878,38) legte um 31,3 Punkte oder 1,1% zu, während der Nasdaq Composite (IXIC – 7.853,74) 102 Punkte oder 1,3% zulegte.

Der Cboe Volatility Index (VIX – 19,32) fiel um 0,6 Punkte oder 2,8%.

Mein erster Börsenbrief-Test

Prognose

Heute war es mal wieder so weit. Der GeVestor Verlag hat mir einen seiner vielen Werbebriefe zugesandt. In der letzten Zeit flogen die immer öfter ungelesen in den Papierkorb (schade um das Papier). Da ich aber nun meinen Blog auch mit Content füllen möchte, habe ich mir gedacht – bewerte doch die beworbenen Börsenbriefe und schreibe deine Einschätzung dazu.

Nun zu diesem Angebot:

Auf dem Brief steht “Ihre Jahresgabe: +100% Gewinn jede Woche …”

  • In Ihrem Geschenk-Paket steckt alles, was Sie brauchen, um aus 500 € volle 30.428,36 € zu machen (oder mehr)
  • Mit 5 kinderleichten Trades innerhalb von wenigen Wochen ab 27.03.2019
  • Und dabei an Ihrer Seite: Ein Edel-Experte, der beinahe jedes Risiko aus der Sache herausnimmt und genau sagt, wie es funktioniert

Da macht man doch gern den Umschlag auf. Von 500 Euro zu 30.000 Euro in einem Monat, da sind die 28,80 Euro pro Woche für den Börsenbrief ein Schnäppchen.

Den Inhalt des Briefes kann man 1:1 auf Jahresgabe.de so nachlesen. Wer den Test auch machen möchte bitte schön, das ist keine Affili-Link – ich bekomme keine Provision.
Man erhält für den Test ja auch noch einige Geschenke, die man auf jeden Fall behaltlten darf.

Dabei fällt mir auf, dass die Geschenke nicht wie sonst üblich mit ganz absurden Preisangaben beworben werden. In früheren Werbebriefen hätte ich allein bei den Geschenken schon einige hundert Euro abgefasst.

Also Bestellschein ausgefüllt – der Test beginnt – erstes Update in einer Woche.

Das Geldroboter Musterdepot ist gestartet

Als neues Angebot für meine treuen Leser habe ich gestern ein öffentliches Musterdepot gestartet.
Ein Beispiel erklärt oft mehr als tausend gute Worte. Nebenbei kann ich beweisen, dass die eingesetzte Strategie auch funktioniert.

Das Depot wird so aufgebaut, dass mit es wenigen Aktionen im Monat auskommen kann. Man sollte aber einen täglichen Kontrollblick von weniger als 10 Minuten einplanen.

Wer noch weniger Arbeit mit dem Depot haben möchte, sollte dann doch lieber zu ETFs greifen. Gerade wer einen monatlichen Betrag sparen möchte ist bei der Comdirect Bank an der richtigen Stelle.

Die Bank bietet gerade 170 ETFs aller wichtigen Märkte zu Top-Konditionen an. Sparpläne in diese ETFs kosten 0 Euro Orderentgelt. Bei nur 25 Euro Mindestsparrate gibt es nun keine Ausrede mehr mit dem Sparen/Investieren anzufangen.


Wie finde ich den richtigen Broker?

Broker

Bevor du die erst Aktie handeln kannst, brauchst du einen Broker als Bindeglied zur Börse. Vor den 80er Jahren waren kommerzielle Banken starken Einschränkungen im Wertpapiergeschäft unterlegen. Banken war die Börsenmitgliedschaft und damit der (direkte) Börsenhandel untersagt. Wertpapiereigen- und -emissionsgeschäfte waren ihnen zwar erlaubt, doch mussten diese über zugelassene Broker abgewickelt werden. Mit dem Wegfall der strikten Regelungen, fusionierten viele Banken mit Brokern und bekamen Zugang zum Wertpapiergeschäft. Umgekehrt stießen im laufe der Zeit viele Broker in das klassische Bankgeschäft vor.

Bei den Brokern unterscheiden wir drei verschiedene Typen. Es gibt Full-Service-Broker, Discount-Broker und die Banken selbst.

Die Full Service Broker

Die großen Namen unter den Brokerfirmen wird wohl jeder kennen. Das sind klangvolle Namen wie Goldman Sachs, Merrill Lynch oder Bear Stearns. Sie nennen sich Full-Service-Broker, weil sie sie alle Abteilungen eines Brokers abdecken.

Die Abteilungen sind das Investmentbanking, der Research-Bereich und der Vertrieb.

So hilft der Investment-Bereich Unternehmen beim Gang an die Börse und der Emission der Aktien.

Die Research-Abteilung analysiert und bewertet den Markt. Sie geben in gewissen Zeitabschnitten Einschätzungen und Berichte zu börsennotierten Unternehmen heraus.

Die dritte Abteilung ist dann der Vertrieb.

Die Bank als Broker

In Deutschland spielten Broker vor dem Internetzeitalter kaum eine Rolle. Hier erledigten im Wesentlichen die Geschäftsbanken die Aktiengeschäfte.
Die Banken konnte man in Deutschland mit den Full-Service-Brokern in den USA vergleichen.

So führen die Banken in Deutschland auch Aktienemissionen durch.
Kleine Emissionen begleitet in der Regel eine Bank. Für große Emissionen schließen sich die Banken auch mal zu einem Konsortium zusammen.
Bestes Beispiel ist wohl der Börsengang der Deutschen Telekom. Im IPO-Konsortium waren fast alle großen deutschen Finanzinstitute vertreten. Die Deutsche Bank war seinerzeit der Konsortialführer.

Da fast alle Banken involviert waren, gab es auch kaum negative Stimmen zum Börsengang. Der Börsengang wurde ein voller Erfolg auch für die Banken. Es konnten rund 500 Millionen Aktien mit einem Wert von circa 20 Milliarden Mark platziert werden. Schätzungen besagen, dass hierbei 700 Millionen Mark als Provision für die beteiligten Banken abfiel.

Da die Geschäftbanken meist viele Filialen unterhalten, ist der Vertrieb ihrer Produkte über den Bankschalter gesichert. Die Manpower die vorgehalten werden muss, spiegelt sich auch in den zu zahlenden Gebühren wieder.

Direktbanken die keine Filialen betreiben können dagegen bedeutend preiswerter agieren. Das Argument, in der Bank bekomme ich noch die Beratung vor der Aktienanlage dazu, kann man in der heutigen Zeit nicht mehr gelten lassen. Alle Informationen die Berater in der Filiale hat, können im Prinzip auch ergoogelt werden. Wer sich an die Anlage in Einzelaktien heranwagt, sollte ohnehin ein gewisses Grundverständnis auf diesem Gebiet haben.

Was für eine Bank gegenüber einem Broker spricht, ist die Möglichkeit hier auch gleich ein Giro-Konto für die täglichen Geldgeschäfte führen zu können.

Discount-Broker

Die dritte Gruppe an Brokern sind die Discount-Broker. Seit der breiten Nutzung des Internets entwickelten sich auch immer mehr Online-Broker. Der Hauptnutzen, den das Internet für Investitionen brachte, ist die massive Senkung der Gebühren. Insbesondere bei Privatanlegern sind die Provisionssätze, die sie für den Handel mit Wertpapieren zahlen, drastisch gesunken. Vor der breiten Verfügbarkeit von Discount-Brokern konnten Full-Service-Broker ihre Kontrolle über den Markt unangefochten ausüben und exorbitante Provisionssätze verlangen.

Wenn wir an „Discount“ denken, sprechen wir in der Regel über den Lebensmittelhandel. Dort sind es Anbieter, die zu günstigen Preisen ein meist eingeschränktes Angebot an Waren bereithalten. Auch unter den Brokern gibt es Discount Broker. Sie bieten aber, so wie alle anderen Broker auch, viele handelbare Basiswerte oder Wertpapiere an. Verzichtet wird hier jedoch auf einen umfangreichen Kundenservice und meist auch Anlageberatung. Das schlägt sich in den geringeren Gebühren nieder. Discount Broker gibt inzwischen für alle Bereiche der spekulativen Geldanlagen.

So kommen Discount Broker für eine Reihe von Anlegern in Frage. Einerseits die, welche sich bereits recht gut mit dem Handel auskennen und daher keinen großen Kundenservice mehr benötigen. Andererseits ist ist zum Beispiel Daytrading für Privatpersonen erst mit den gefallenen Gebühren profitabel umsetzbar.

Ich empfehle heutzutage immer zu einem Discount-Broker zu gehen bzw. zu einer Bank mit günstigem Online-Broking. Wie man den “besten” für sich findet im nächsten Beitrag.