Mit Dividendenstars langfristig zum Erfolg

Dividende

Wer sich als Langfristinvestor versteht kommt um “Dividendenstars” nicht herum. Schön ist es auch, wenn diese Dividendentitel kostengünstig zu erwerben ist. Jetzt wo das neue Jahr begonnen hat, sollte man sich schon einmal in Position bringen. Das scheinen heute viele Anleger auch zu tun. Der DAX legt zwischenzeitlich um über 3 Prozent zu.

Im vergangenen Jahr mussten manche Aktien Abschläge von bis zu 50% Prozent hinnehmen. Auch Qualitätsaktien waren davon betroffen. Wenn diese jetzt mit einen ordentlichen Rabatt “eingesammelt” wurden, kann es zu einem ordentlichen Turbo für das Depot werden. Durch den niedrigeren Kurs steigt auch die Dividendenrendite, denn bei der im März beginnenden Dividendensaison wird es Kursbedingt kaum Kürzungen bei der absoluten Dividendenhöhe geben.

Die aktuelle Dividendenrendite zeigt an, mit welchem Prozentanteil das Aktieninvestment jährlich „verzinst“ wird, wenn zum aktuellen Aktienkurs gekauft wird und mindestens die aktuell beschlossene Dividende ausgezahlt wird. In den Jahren der Nullzins-Politik kommt meist eine beachtliche Rendite dabei heraus. Dividenden gelten bereits seit einigen Jahren als die „neuen Zinsen“.

Hohe und kontinuierlich gezahlte Dividenden gelten als Zeichen für die Stabilität eines Unternehmens. Bei Dividendenstars, die uns über Jahre hinweg mit steigendem Betrag der Dividende erfreuen, kann es passieren, dass der Anleger irgendwann sein eingesetztes Kapital jedes Jahr mit der Dividende zurück erhält.

Den aktuellen Prognosen zufolge werden die DAX Unternehmen ab März eine Rekordsumme von rund 35 Mrd. Euro ausschütten. Dass bedeutet eine Steigerung um 11% gegenüber dem Vorjahr. In den letzten fünf Jahren konnte die Dividenden um 25% gesteigert werden, denn 2013 lag die Ausschüttungssumme der 30 DAX-Unternehmen “nur” bei rund 28 Mrd. Euro.

Die Zahlen zeigen, dass trotz schwankender Kurse die Gewinne guter Unternehmen davon unberührt bleiben. So kann man mit Ruhe und Geduld ordentliche Erträge erzielen.

Wie verdiene ich Geld mit Aktien?

Aktiengewinn
Warum investiere ich in Aktien?

Ich will mich als Mitbesitzer eines großen Unternehmens fühlen, kann ein Grund sein. Die aller allermeisten möchten aber aus ihrem Investment einen Gewinn erzielen.
Bei Aktien gibt es dafür zwei Möglichkeiten: So verdiene ich an dem Wertzuwachs des Unternehmens oder an den ausgeschütteten Dividenden.

Wertzuwachs

Ziel eines jeden Kaufmannes ist es, billig einzukaufen und teurer wieder zu verkaufen. Genau so ist es bei Aktien. Man versucht eine Aktie günstig zu erwerben, um sie später möglichst viel teurer wieder zu verkaufen.
Dabei ist die Zeit, wie lange man im Besitz einer Aktie bleibt sehr unterschiedlich. Ist man nur innerhalb kurzer Zeit in einer Aktie investiert, nennt man das traden. Trader halten ihre Aktien oft nur wenige Tage oder auch nur Stunden. Tradern ist dabei oft nicht so wichtig, ob die Aktie gerade günstig ist. Gut laufende Aktien kauft man auch teuer, um die Papiere noch teurer zu verkaufen.
Menschen, die Aktien für einen längeren Zeitraum kaufen, bezeichnet man im allgemeinen als Investoren. Sie geben der Aktie mehr Zeit sich positiv zu entwickeln.

Dividenden

Als Aktienbesitzer möchte ich an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt werden. Junge Unternehmen stecken ihre Gewinne aber meist in die Firmenentwicklung, um noch mehr Gewinne zu erwirtschaften. Dann sollte sich das hoffentlich in einem wachsenden Aktienkurs niederschlagen. Eine so bekannte Firma wie AMAZON zahlt bis heute keine Dividende, weil sie jeden Dollar in die Expansion steckt. Die Aktionäre wurden aber mit einer rasanten Kursentwicklung belohnt.

Ob eine Firma Dividenden zahlt, wird in der jährlichen Hauptversammlung beschlossen. Der Vorstand und Aufsichtsrat macht dazu den entsprechenden Vorschlag. Sie machen auch den Vorschlag zur Höhe der Gewinnausschüttung. Bei den meisten Aktiengesellschaften wird die festgelegte Dividende am nächste Tag an die Aktienbesitzer ausgezahlt. In Deutschland ist in der Regel dividendenberechtigt, wer am Tag der Hauptversammlung die Aktien besitzt.

Während in Deutschland die jährliche Dividende gebräuchlich ist, dominiert in den USA hingegen die Quartalsdividende. Es gibt aber auch Unternehmen, die ihre Aktionäre monatlich mit einer Dividende erfreuen. Das ist dann wie ein monatliches Gehalt auf dem Konto.

Trader schauen in der Regel nicht auf die Dividende aber Investoren lieben gute Dividendenzahler, die idealerweise diese noch jedes Jahr steigern. Viele Amerikaner haben mit diesen Dividendenaristokraten ihre Altersvorsorge aufgebaut. Das braucht verlässliche Dividendenzahler.

Der Gesamtgewinn

Der Betrag, der sich aus den Dividenden und dem Kursgewinn errechnet, ist der Gesamtgewinn.

Als Beispiel:

Sie halten eine Aktie über zehn Jahre. Diese haben sie zu einem Kurs von 100 Euro erworben. Da sie 10000 Euro Kapital hatten, konnten sie 100 Stück kaufen. Nach zehn Jahren steht der Kurs bei 150 Euro.
Ihr Endkapital ist somit 15000 Euro. Das ist eine jährliche Rendite von ca 4,1 Prozent/Jahr. Solide aber nicht übermäßig. Der DAX – auch kein Hochprozenter – schaffte ca. 8,8 Prozent. Der Dow Jones lag über 10 Prozent/Jahr im Durchschnitt.
Dazu zahlte das Unternehmen eine Dividende von 3 Euro pro Aktie und Jahr, die der Einfachheit halber nie erhöht wurde. Das ergibt nach 10 Jahren: 100 Aktien X 3 Euro X 10 Jahre =  3000 Euro.
Damit erzielten sie einen Gesamtgewinn von 8000 Euro, was eine Rendite von ca. 6 Prozent ergibt.

Das Ergebnis kann durch das Reinvestieren der Dividenden noch gesteigert werden. So entsteht ein Zinseszins-Effekt, über den wir später sprechen werden.

Willkommen in der Welt der Aktien

Welt der Aktien

In Zeiten der Null-Zinspolitik richten immer mehr Menschen in Europa den Blick in Richtung Aktien. Investitionen in Sachwerten werden immer stärker nach gefragt. Fragt man die Experten, raten diese zur Anlage in Immobilien, Aktien oder Edelmetalle, wie Gold und Silber. Im Idealfall setzt der Investor auf alle drei Assetklassen.

Hier werde ich von Anfang an die Schritte zu ersten Aktie aufzeigen. Dabei ist auch dem völlig unerfahrenen Neu-Börsianer bekannt, dass mit Aktien in guten Börsenzeiten gute Gewinne erzielbar sind. Jedem ist auch bewusst, dass das Depot in schlechten Zeiten oder mit “schlechten” Aktien, schnell tief in die Verlustzohne rutschen kann. Diese “Unsicherheit” ist für viele der Grund, mit dem sicheren Sparbuch verhaftet zu sein.
Trotz Höchstständen an den Börsen und rekordverdächtigen Dividenden meiden die Deutschen die Aktienanlage weitgehend. Dabei sind die Vorteile von Aktien im Vergleich zu Zinspapieren in diesem Umfeld mehr als offensichtlich. Bei Zinsen die unter Inflationsrate liegen, verliert der Sparer mit jedem Tag Geld.

Rein technisch ist es recht einfach, die interessante Welt der Aktien zu betreten und so Aktionär zu werden. Und warum es eine gute Idee ist, in Aktien zu investieren, werde ich hier in einer Serie von Beiträgen erläutern.

Dabei gibt es sogar zwei gewichtige Gründe Aktien zu besitzen. Neben den nachweislich besten Ergebnissen aller Kapitalanlagen in der Vergangenheit, ist man als Aktionär an erfolgreichen Unternehmen beteiligt.

10 Jahre im DAX

Die nebenstehende Grafik zeigt den Deutschen Aktien Index (DAX) der letzten zehn Jahre.

Als Linien habe ich den Verlauf von Festgeldanlagen mit 5, 8 und 10 Prozent / pro Jahr eingezeichnet. Trotz allen auf und ab, übertrifft der DAX eine Festgeldanlage mit 8% bei weitem.

Mit US-Indizes waren es sogar über 10% Rendite. Wann gab es jemals solch einen Zinssatz im Festgeld?

In Geld ausgedrückt wurden so aus 1000 Euro mit ca. 2450 Euro das fast 1,5 fache an Gewinn.

Mit einer 8%-Anlage wären es “nur” 2158 Euro.