Test Börsenbrief „Der Optionen-Profi“

Börse

Heute werde ich den versprochenen ersten Börsenbrief-Test veröffentlichen. Der Start war ja schon fast einen Monat her. Der kostenlose Test hätte ja genau einen Monat dauern können.

Abwicklung

Damit komme ich zuerst gleich zur Abwicklung der Bestellung und Kündigung. Der Teststart lief ohne Probleme und schnell. Da ich die Anmeldung mit dem Brief per Post abgegeben habe, dauerte es zwei Tage bis mein Account freigeschalten wurde. Ich schätze einmal – bei einer Onlineanmeldung dauert es nur einen Werktag.

Gekündigt habe ich den Test per FAX und E-Mail. Nur zur Sicherheit – falls ein Weg mal ins Leere läuft. Ich meine, Einschreiben ist nicht unbedingt von Nöten.

Werbeversprechen

  • In Ihrem Geschenk-Paket steckt alles, was Sie brauchen, um aus 500 € volle 30.428,36 € zu machen (oder mehr)
  • Mit 5 kinderleichten Trades innerhalb von wenigen Wochen ab 27.03.2019
  • Und dabei an Ihrer Seite: Ein Edel-Experte, der beinahe jedes Risiko aus der Sache herausnimmt und genau sagt, wie es funktioniert

So wurde ich zu dem Test gelockt.

Ihr Startkapital: 500,00 Euro

  1. Trade United Technologies mit +100% Gewinn: 1.000,00 Euro
  2. Trade ASML mit +100% Gewinn: 2.000,00 Euro
  3. Trade PayPal mit +100% Gewinn: 4.000,00 Euro
  4. Trade Deutsche Börse mit +131,5% Gewinn: 9.260,00 Euro
  5. Trade Gilead Sciences mit +228,6% Gewinn: 30.428,36 Euro

Könnte man so machen. Geht aber auch im Casino – Rot oder Schwarz. Denn anders wäre eine solche Strategie nicht zu bewerten. Eine 100%ige Gewinngarantie gibt es nicht und gibt natürlich auch Herr Bauer nicht.
Und Herr Bauer hatte in meiner Testphase auch zwei Trades abbrechen müssen, die nicht aufgegangen sind, was ja durchaus normal ist.

Ich empfinde die Werbung als Unseriös. Ob sie rechtlich unbedenklich ist kann ich nicht bewerten.

Ist ein kostenloser Test möglich

Ja! Und auch unbedigt zu empfehlen, wenn man sich in dieser Richtung engagieren möchte.

Wer schreibt den Börsenbrief?

Mit Dr. Gregor Bauer hat sich ein zertifizierter technischer Finanzanalyst dem Thema angenommen. Er ist Mitglied im Vorstand des Weltverbandes der Technischen Analysten (IFTA) und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Landesverbandes der IFTA. Als Chefredakteur und Chefanalyst des Börsendienstes „Der Optionen-Profi“ ist er seit Januar 2018 tätig.

Welche Strategie verfolgt der Börsenbrief?

Dr. Gregor Bauer verfolgt in diesem Börsenbrief eine Strategie, die auf den Kauf langlaufender Call-Optionen baut. In den Monatsausgaben erklärt er seine Empfehlungen. Dr. Bauer hofft natürlich, dass sich die Aktien schnell in die richtige Richtung bewegen, um den Trade erfolgreich abzuschließen. Durch die langen Laufzeiten bezahlt er auch viel Zeitwert in den Calls mit, was den Nachteil dieser Strategie beschreibt.   

Performance

Die Historische Performance ist im Account nicht angegeben. Die ließe sich nur mit dem Durcharbeiten aller Monatsberichte ermitteln.
Im Testzeitraum gab es fünf Gewinnertrades (+43%, +53%, +28%, +100%, +28%) und zwei Looser mit über 90% Verlust. Rechnet man Gewinner gegen Verlust bleiben ca. 400 Euro im Plus.
Bei einen Kapitaleinsatz von ca. 2500 Euro kein schlechtes Ergebnis. Ohne zu vergessen, dass das Ergebnis in einer sehr guten Börsenphase erreicht wurde.

Preis- / Leistungsverhälnis

Mit einem Preis von 28,80 Euro pro Woche ist der Börsenbrief keinesfalls preiswert. Die 80 Euro für drei Wochen, müsste ein Abonnent noch vom Ergebnis abziehen. Da sind es nur noch gute 300 Euro.
Kosten, die auch anfallen, wenn die Börsen schwieriger zu Händeln sind.

Das der Börsenbrief mit Schulungsmaterial zum Handeln begleitet wird, relativiert den Preis ein wenig.

Fazit

„Der Optionen-Profi“ macht den Eindruck eines soliden Börsendienstes. Geeignet ist der Brief für “Trader” die 10.000 Euro nicht unbedingt vermissen, sich aber um eine eigene Analyse nicht kümmern möchten. Mit größeren Konten kann man auch mehr Positionen eingehen, womit die Abokosten auch weniger ins Gewicht fallen.

Mein erster Börsenbrief-Test

Prognose

Heute war es mal wieder so weit. Der GeVestor Verlag hat mir einen seiner vielen Werbebriefe zugesandt. In der letzten Zeit flogen die immer öfter ungelesen in den Papierkorb (schade um das Papier). Da ich aber nun meinen Blog auch mit Content füllen möchte, habe ich mir gedacht – bewerte doch die beworbenen Börsenbriefe und schreibe deine Einschätzung dazu.

Nun zu diesem Angebot:

Auf dem Brief steht “Ihre Jahresgabe: +100% Gewinn jede Woche …”

  • In Ihrem Geschenk-Paket steckt alles, was Sie brauchen, um aus 500 € volle 30.428,36 € zu machen (oder mehr)
  • Mit 5 kinderleichten Trades innerhalb von wenigen Wochen ab 27.03.2019
  • Und dabei an Ihrer Seite: Ein Edel-Experte, der beinahe jedes Risiko aus der Sache herausnimmt und genau sagt, wie es funktioniert

Da macht man doch gern den Umschlag auf. Von 500 Euro zu 30.000 Euro in einem Monat, da sind die 28,80 Euro pro Woche für den Börsenbrief ein Schnäppchen.

Den Inhalt des Briefes kann man 1:1 auf Jahresgabe.de so nachlesen. Wer den Test auch machen möchte bitte schön, das ist keine Affili-Link – ich bekomme keine Provision.
Man erhält für den Test ja auch noch einige Geschenke, die man auf jeden Fall behaltlten darf.

Dabei fällt mir auf, dass die Geschenke nicht wie sonst üblich mit ganz absurden Preisangaben beworben werden. In früheren Werbebriefen hätte ich allein bei den Geschenken schon einige hundert Euro abgefasst.

Also Bestellschein ausgefüllt – der Test beginnt – erstes Update in einer Woche.

Das Geldroboter Musterdepot ist gestartet

Als neues Angebot für meine treuen Leser habe ich gestern ein öffentliches Musterdepot gestartet.
Ein Beispiel erklärt oft mehr als tausend gute Worte. Nebenbei kann ich beweisen, dass die eingesetzte Strategie auch funktioniert.

Das Depot wird so aufgebaut, dass mit es wenigen Aktionen im Monat auskommen kann. Man sollte aber einen täglichen Kontrollblick von weniger als 10 Minuten einplanen.

Wer noch weniger Arbeit mit dem Depot haben möchte, sollte dann doch lieber zu ETFs greifen. Gerade wer einen monatlichen Betrag sparen möchte ist bei der Comdirect Bank an der richtigen Stelle.

Die Bank bietet gerade 170 ETFs aller wichtigen Märkte zu Top-Konditionen an. Sparpläne in diese ETFs kosten 0 Euro Orderentgelt. Bei nur 25 Euro Mindestsparrate gibt es nun keine Ausrede mehr mit dem Sparen/Investieren anzufangen.


Den besten Broker für meine Anlageziele finden

Welt der Aktien

Eines gleich vorweg – DEN besten Broker gibt es nicht. Der Beitrag soll es dir aber ermöglichen, den für dich Besten zu finden.

Ein Depotkonto, auch Wertpapierdepot oder Aktiendepot genannt, ist nichts anderes als ein spezielles Bankkonto, auf dem die Wertpapiere des Kontobesitzers ihren Platz finden. Von hier aus werden auch die Wertpapierkäufe und -verkäufe abgewickelt.

Bevor du auf die Suche nach einem geeigneten Broker gehst, solltest du deine Anlageziele möglicht genau definieren. Dazu gehört:

  • welche Wertpapiere möchte ich überhaupt handeln
  • bleibe ich beim Handeln in Deutschland oder möchte ich an internationalen Börsen handeln
  • wie viele Trades werde ich in der Regel machen. Die Spanne vom Investor bis zum Daytrader ist schon sehr groß.
  • kann ich mein Geld in Sparplänen anlegen?
  • mit welchem Kapital kann ich handeln? Einige Broker haben Mindestbeträge.
  • habe ich genügend Wissen für den geplanten Wertpapierhandel. Je geringer die Risikoklasse um so weniger Wertpapier-Klassen darf ich handeln

Wenn das Anforderungsgerüst steht, kannst du nach günstigen Brokern suchen. Dabei sollte man nicht nur nach dem Billigsten schauen. Du musst mit der Technik zurecht kommen. Viele Broker nutzen dazu spezielle Software.

Wenn der Broker ein kostenloses Demokonto anbietet, kannst du hier risikolos üben. Wenn du häufig unterwegs bist, ist eine Handy-App zu deiner Broker ein nützliches Werkzeug.

Eine Bank/ein Broker, der in einem EU-Land eingetragen ist, sichert dir den europäischen Anlegerschutz.

Gerade für Anfänger ist ein guter Kundenservice sehr wichtig, da hier sicher öfter Probleme auftauchen können.

Nun kann man sich persönlich in mühseliger Handarbeit auf die Suche nach dem passenden Broker machen. Das ist aber im Zeitalter der vielen Vergleichsportale nicht mehr nötig. Hier kann ich an Hand meiner Eckpunkte den für mich passenden Broker finden. Gute Vergleichsseiten findet man zum Beispiel im Onlineangebot der großen Zeitschriften wie Focus oder Spiegel. Aber auch Verivox bietet einen Vergleich an.

Wer nur in Deutschland handeln möchte und nur ab und zu ein paar Aktien oder ETFs kauf oder verkauft ist nach Focus Money zum Beispiel mit der Comdirect Bank sehr gut beraten.


comdirect

Ich habe auch bei der Comdirect angefangen. Damals gab es aber weniger Alternativen an Onlinebanken. Ich bin zufrieden und auch heute noch Nutzer. Die Sparplanangebote sind fast unschlagbar und mit der Neukundenaktion auf alle Fälle eine Empfehlung wert.

Da ich seit dem vergangenem Jahr auch im Optionshandel aktiv wurde, brauchte ich einen weiteren Broker, der mir das weltweit ermöglicht. Dafür am besten geeignet ist wohl Interactive Brokers. Der britische Broker verfügt über zahlreiche deutsche Reseller, wie CapTrader, Lynx oder Banx Broker, die das Angebot in Deutschland mit deutschem Support vertreten.

Ihr merkt, die Brokerauswahl erfordert schon etwas Arbeitsaufwand. Der optimale Broker für den persönlichen Zweck, kann auch ein Faktor für die Performance des eigenen Depots sein.