Paketdienste erhöhen ihr Porto

Post

Schlechte Nachrichten für Sparfüchse.

Durch den Online-Handel werden inzwischen in Deutschland immer mehr Pakete verschickt. Nun hat die Deutsche Post angekündigt, ab dem 1. Januar das Porto für Pakete bis 5 kg um 50 Cent auf 7,49 Euro zu erhöhen.

Die Erhöhung betrifft Privatkunden, die ihre Pakete in der Filiale frankieren lassen. Diese Erhöhung kann man umgehen, wenn die Pakete online frankiert werden. Dann bleibt es weiterhin bei den 5,99 Euro.

Die Post wird nicht der einzige Dienst bleiben, der die Preise erhöhen wird. So wird DPD wahrscheinlich die Preise für Privatkunden je nach Paketgröße um fünf bis zehn Prozent erhöhen. Auch bei Hermes soll es Preisanpassungen geben.

Nach eigenen Aussagen haben die Paketdienstleister mit stark steigenden Kosten für Ihre Dienstleistungen zu kämpfen, denn nach dem Willen der Politik sollen auch die Paketboten von dem Boom etwas haben. Dabei haben die Zustelldienste große Probleme bei der Rekrutierung von neuen Fahrern. Der Markt ist wie leer gefegt. Allein Hermes seien dieses Jahr rund 1000 Fahrer von Wettbewerbern abgeworben worden, weil diese besser zahlen.

Eine gerechtere Bezahlung der Fahrer ist natürlich zu begrüßen, ist aber eben nicht zum Null-Tarif zu bekommen.

Die Erhöhung des Portos für den Briefversand hat die Post auch schon ins Auge gefasst, allein die Bundesnetzagentur hat das vorerst verhindert.

Da der gesetzliche Mindestlohn zum 1.Januar auf 9,19 Euro steigt, werden wir gerade im Dienstleistungssektor mit höheren Preisen rechnen müssen.

Sparmöglichkeiten bleiben da für Pfennigfuchser begrenzt. Etwas günstiger kommt man meist, wenn man die Online-Frankierung der Anbieter nutzt.