Kapitalversicherung – Rendite aufbessern

Rechnen Versicherung

Obwohl der Anteil der Kapitallebensversicherungen am Gesamtaufkommen der Lebensversicherungen in Deutschland stetig abnimmt, bleibt sie immer noch eine beliebte Anlageform für die Deutschen.

Im Jahr 2017 belief sich der Bestand an Lebensversicherungsverträgen auf insgesamt rund 84,1 Millionen, der Anteil abgeschlossener Kapitalversicherungen lag bei etwa 34,8 Prozent. Im Jahr 2000 waren es noch 72 Prozent.
Schon damals warnte die Stiftung Warentest, dass Kapitallebensversicherungen unflexibel und intransparent sind und Todesfallschutz mit Sparprodukt vermischen. Heute bieten Versicherungen, wie zum Beispiel die CosmosDirect, keine Kapitallebensversicherungen mehr an.

Für alle, die heute ihre falsche Entscheidung revidieren möchten, hier einige Tipps für bessere Renditen, ohne die Verträge zu kündigen. Einen Vertrag zu kündigen, ist meist die schlechteste Option.

Um dem schlechten Vertrag nicht jedes Jahr mehr Geld zukommen zu lassen, sollte eine eventuelle Dynamische Anpassung gekündigt werden. Dazu kommt, je älter sie werden, um so weniger lohnt sich diese jährliche Steigerung.

Viele abgeschlossene Kapitallebensversicherungen enthalten oft auch einen Unfalltod-Zusatzversicherung. Das sind Kosten die den Sparanteil kürzen. Lassen sie diesen Zusatz streichen. Es ist sinnvoller diesen Schutz in einem separaten Vertrag mit meist besseren Leistungen abzuschließen, falls überhaupt benötigt.

Wenn sie können, kann es sinnvoll sein, die Beträge nicht mehr monatlich zu zahlen. Ähnlich wie bei Sachversicherungen, ist ein Jahresbeitrag deutlich günstiger. Wer monatlich seine Prämie zahlt, muss Aufschläge bis zu 5 Prozent bezahlen.

Sollte das eigene kleine Häuschen auf der Wunschliste stehen, sollte man auf jedenfalls prüfen, ob und wie der Vertrag in die Finanzierung mit eingebunden werden kann.


Mit Dividendenstars langfristig zum Erfolg

Dividende

Wer sich als Langfristinvestor versteht kommt um “Dividendenstars” nicht herum. Schön ist es auch, wenn diese Dividendentitel kostengünstig zu erwerben ist. Jetzt wo das neue Jahr begonnen hat, sollte man sich schon einmal in Position bringen. Das scheinen heute viele Anleger auch zu tun. Der DAX legt zwischenzeitlich um über 3 Prozent zu.

Im vergangenen Jahr mussten manche Aktien Abschläge von bis zu 50% Prozent hinnehmen. Auch Qualitätsaktien waren davon betroffen. Wenn diese jetzt mit einen ordentlichen Rabatt “eingesammelt” wurden, kann es zu einem ordentlichen Turbo für das Depot werden. Durch den niedrigeren Kurs steigt auch die Dividendenrendite, denn bei der im März beginnenden Dividendensaison wird es Kursbedingt kaum Kürzungen bei der absoluten Dividendenhöhe geben.

Die aktuelle Dividendenrendite zeigt an, mit welchem Prozentanteil das Aktieninvestment jährlich „verzinst“ wird, wenn zum aktuellen Aktienkurs gekauft wird und mindestens die aktuell beschlossene Dividende ausgezahlt wird. In den Jahren der Nullzins-Politik kommt meist eine beachtliche Rendite dabei heraus. Dividenden gelten bereits seit einigen Jahren als die „neuen Zinsen“.

Hohe und kontinuierlich gezahlte Dividenden gelten als Zeichen für die Stabilität eines Unternehmens. Bei Dividendenstars, die uns über Jahre hinweg mit steigendem Betrag der Dividende erfreuen, kann es passieren, dass der Anleger irgendwann sein eingesetztes Kapital jedes Jahr mit der Dividende zurück erhält.

Den aktuellen Prognosen zufolge werden die DAX Unternehmen ab März eine Rekordsumme von rund 35 Mrd. Euro ausschütten. Dass bedeutet eine Steigerung um 11% gegenüber dem Vorjahr. In den letzten fünf Jahren konnte die Dividenden um 25% gesteigert werden, denn 2013 lag die Ausschüttungssumme der 30 DAX-Unternehmen “nur” bei rund 28 Mrd. Euro.

Die Zahlen zeigen, dass trotz schwankender Kurse die Gewinne guter Unternehmen davon unberührt bleiben. So kann man mit Ruhe und Geduld ordentliche Erträge erzielen.

Reich werden mit Aktien?

Reich

Sie waren einmal des Deutschen liebste Anlageklassen – Sparbuch, Tagesgeldkonto oder Bundesschatzbriefe. Die Zeiten wo man so sein Geld vermehren konnte, sind schon seit einiger Zeit vorbei.

Geld vermehrt man heute nur durch Sachwerte. Als Sachwerte zur Geldanlage kommen zum Beispiele Immobilien, Edelmetalle, Diamanten oder auch gefragte Kunstgegenstände in Frage. Aber auch Aktien zählen zu den Sachwerten, denn mit schon einer Aktie ist man “Besitzer” (Anteilseigner) des erworbenen Unternehmens.

Wenn du an reiche Menschen denkst, was meinst du wie die reich wurden. Durch Lottogewinn? Durchr Erbschaft? Klar kommt vor, macht aber nur einen kleinen Prozentsatz aus.

Die meisten Menschen wurden reich, weil sie etwas besaßen. Das kann ein großer Immobilienbesitz sein aber die meisten Menschen wurden durch ihr Unternehmertum reich. Sie besitzen erfolgreiche Unterneehmen, aus denen sie stetig ihr Vermögen anhäufen. Das Beste ist, wir alle können an dem Erfolg dieser Firmen teilhaben.

Mit dem Kauf von Aktien wirsd du zum Eigentümer dieser Firma. Du bist kein Angestellter oder Kreditgeber, wie es bei Anleihen der Fall wäre, du besitzt einen Teil dieser Firma. Und jährlich zur Hauptversammlung kannst du über die Geschicke der Firma mitbestimmen. Dabei bestimmt natürlich die Menge der Anteile die Größe der eigenen Stimmrechte.

Nun ist es an dir, erfolgreiche Unternehmen zu finden, die auch in der Zukunft gute Gewinne erwitschaften.

Willkommen in der Welt der Aktien

Welt der Aktien

In Zeiten der Null-Zinspolitik richten immer mehr Menschen in Europa den Blick in Richtung Aktien. Investitionen in Sachwerten werden immer stärker nach gefragt. Fragt man die Experten, raten diese zur Anlage in Immobilien, Aktien oder Edelmetalle, wie Gold und Silber. Im Idealfall setzt der Investor auf alle drei Assetklassen.

Hier werde ich von Anfang an die Schritte zu ersten Aktie aufzeigen. Dabei ist auch dem völlig unerfahrenen Neu-Börsianer bekannt, dass mit Aktien in guten Börsenzeiten gute Gewinne erzielbar sind. Jedem ist auch bewusst, dass das Depot in schlechten Zeiten oder mit “schlechten” Aktien, schnell tief in die Verlustzohne rutschen kann. Diese “Unsicherheit” ist für viele der Grund, mit dem sicheren Sparbuch verhaftet zu sein.
Trotz Höchstständen an den Börsen und rekordverdächtigen Dividenden meiden die Deutschen die Aktienanlage weitgehend. Dabei sind die Vorteile von Aktien im Vergleich zu Zinspapieren in diesem Umfeld mehr als offensichtlich. Bei Zinsen die unter Inflationsrate liegen, verliert der Sparer mit jedem Tag Geld.

Rein technisch ist es recht einfach, die interessante Welt der Aktien zu betreten und so Aktionär zu werden. Und warum es eine gute Idee ist, in Aktien zu investieren, werde ich hier in einer Serie von Beiträgen erläutern.

Dabei gibt es sogar zwei gewichtige Gründe Aktien zu besitzen. Neben den nachweislich besten Ergebnissen aller Kapitalanlagen in der Vergangenheit, ist man als Aktionär an erfolgreichen Unternehmen beteiligt.

10 Jahre im DAX

Die nebenstehende Grafik zeigt den Deutschen Aktien Index (DAX) der letzten zehn Jahre.

Als Linien habe ich den Verlauf von Festgeldanlagen mit 5, 8 und 10 Prozent / pro Jahr eingezeichnet. Trotz allen auf und ab, übertrifft der DAX eine Festgeldanlage mit 8% bei weitem.

Mit US-Indizes waren es sogar über 10% Rendite. Wann gab es jemals solch einen Zinssatz im Festgeld?

In Geld ausgedrückt wurden so aus 1000 Euro mit ca. 2450 Euro das fast 1,5 fache an Gewinn.

Mit einer 8%-Anlage wären es “nur” 2158 Euro.