Sicher vor Kontopfändung mit Pfändungsschutzkonto

Ich denke es betrifft in Deutschland immer mehr Menschen. Die Rechnungen wachsen einem über den Kopf und die Gläubiger lassen einem das Konto pfänden. Dabei ist eine Kontopfändung oft die letzte Lösung, aber kommt leider nicht selten vor.

Wird das Konto gepfändet kann der Besitzer nicht mehr frei darüber verfügen. Er muss beim Vollstreckungsgericht beantragen, dass er Guthaben zur Deckung seines Existenzminimums zurückerhält.

Dieses umständliche Verfahren wurde durch die Einführung des Pfändungsschutzkontos oder P-Kontos vereinfacht werden. Es soll ohne großen bürokratischen Aufwand einen effektiven Pfändungsschutz für alle, auch für Selbstständige geben. Die Geldmittel, die zur Existenz benötigt werden, sollten, zumindest erst einmal, gesichert sein.

Jeder Inhaber eines Einzel-Girokontos hat, wenn er eine natürliche Person ist, einen gesetzlichen Anspruch auf Umwandlung in ein P-Konto. Und zwar innerhalb von 3 Bankarbeitstagen und das auch dann, wenn das Konto bereits gepfändet wurde!

Leider zeigt sich, dass die Geldinstitute in der Regel kein Interesse an Kunden mit P-Konten haben. Deshalb wird oft die Errichtung eines solchen Kontos mit allen möglichen Mitteln erschwert. Es werden falsche Auskünfte zum P-Konto erteilt oder durch hohe Gebühren werden die Kunden “hinausgegängelt”. Oft wird die Handhabung des Kontos erschwert, Kunden müssen z.B. abzuhebende Geldbeträge vorher “anmelden” und ähnliches.

Um diesen Erschwernissen zu entgehen, sucht man sich zwangsläufig nach einer neuen Bank um.

Für diesen Fall haben wir einen Anbieter entdeckt, der eine Umwandlung in ein P-Konto problemlos vollziehen lässt. Der Anbieter ist nach eigenen Angaben Spezialist für Pfändungsschutzkonten ohne Schufa. Zugegeben auch nicht ganz preiswert aber man ist von jeglicher Gängelei befreit.

Nebenbei bekommt man noch zu einer Master-Card auf Guthabenbasis.


Test Börsenbrief „Der Optionen-Profi“

Börse

Heute werde ich den versprochenen ersten Börsenbrief-Test veröffentlichen. Der Start war ja schon fast einen Monat her. Der kostenlose Test hätte ja genau einen Monat dauern können.

Abwicklung

Damit komme ich zuerst gleich zur Abwicklung der Bestellung und Kündigung. Der Teststart lief ohne Probleme und schnell. Da ich die Anmeldung mit dem Brief per Post abgegeben habe, dauerte es zwei Tage bis mein Account freigeschalten wurde. Ich schätze einmal – bei einer Onlineanmeldung dauert es nur einen Werktag.

Gekündigt habe ich den Test per FAX und E-Mail. Nur zur Sicherheit – falls ein Weg mal ins Leere läuft. Ich meine, Einschreiben ist nicht unbedingt von Nöten.

Werbeversprechen

  • In Ihrem Geschenk-Paket steckt alles, was Sie brauchen, um aus 500 € volle 30.428,36 € zu machen (oder mehr)
  • Mit 5 kinderleichten Trades innerhalb von wenigen Wochen ab 27.03.2019
  • Und dabei an Ihrer Seite: Ein Edel-Experte, der beinahe jedes Risiko aus der Sache herausnimmt und genau sagt, wie es funktioniert

So wurde ich zu dem Test gelockt.

Ihr Startkapital: 500,00 Euro

  1. Trade United Technologies mit +100% Gewinn: 1.000,00 Euro
  2. Trade ASML mit +100% Gewinn: 2.000,00 Euro
  3. Trade PayPal mit +100% Gewinn: 4.000,00 Euro
  4. Trade Deutsche Börse mit +131,5% Gewinn: 9.260,00 Euro
  5. Trade Gilead Sciences mit +228,6% Gewinn: 30.428,36 Euro

Könnte man so machen. Geht aber auch im Casino – Rot oder Schwarz. Denn anders wäre eine solche Strategie nicht zu bewerten. Eine 100%ige Gewinngarantie gibt es nicht und gibt natürlich auch Herr Bauer nicht.
Und Herr Bauer hatte in meiner Testphase auch zwei Trades abbrechen müssen, die nicht aufgegangen sind, was ja durchaus normal ist.

Ich empfinde die Werbung als Unseriös. Ob sie rechtlich unbedenklich ist kann ich nicht bewerten.

Ist ein kostenloser Test möglich

Ja! Und auch unbedigt zu empfehlen, wenn man sich in dieser Richtung engagieren möchte.

Wer schreibt den Börsenbrief?

Mit Dr. Gregor Bauer hat sich ein zertifizierter technischer Finanzanalyst dem Thema angenommen. Er ist Mitglied im Vorstand des Weltverbandes der Technischen Analysten (IFTA) und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Landesverbandes der IFTA. Als Chefredakteur und Chefanalyst des Börsendienstes „Der Optionen-Profi“ ist er seit Januar 2018 tätig.

Welche Strategie verfolgt der Börsenbrief?

Dr. Gregor Bauer verfolgt in diesem Börsenbrief eine Strategie, die auf den Kauf langlaufender Call-Optionen baut. In den Monatsausgaben erklärt er seine Empfehlungen. Dr. Bauer hofft natürlich, dass sich die Aktien schnell in die richtige Richtung bewegen, um den Trade erfolgreich abzuschließen. Durch die langen Laufzeiten bezahlt er auch viel Zeitwert in den Calls mit, was den Nachteil dieser Strategie beschreibt.   

Performance

Die Historische Performance ist im Account nicht angegeben. Die ließe sich nur mit dem Durcharbeiten aller Monatsberichte ermitteln.
Im Testzeitraum gab es fünf Gewinnertrades (+43%, +53%, +28%, +100%, +28%) und zwei Looser mit über 90% Verlust. Rechnet man Gewinner gegen Verlust bleiben ca. 400 Euro im Plus.
Bei einen Kapitaleinsatz von ca. 2500 Euro kein schlechtes Ergebnis. Ohne zu vergessen, dass das Ergebnis in einer sehr guten Börsenphase erreicht wurde.

Preis- / Leistungsverhälnis

Mit einem Preis von 28,80 Euro pro Woche ist der Börsenbrief keinesfalls preiswert. Die 80 Euro für drei Wochen, müsste ein Abonnent noch vom Ergebnis abziehen. Da sind es nur noch gute 300 Euro.
Kosten, die auch anfallen, wenn die Börsen schwieriger zu Händeln sind.

Das der Börsenbrief mit Schulungsmaterial zum Handeln begleitet wird, relativiert den Preis ein wenig.

Fazit

„Der Optionen-Profi“ macht den Eindruck eines soliden Börsendienstes. Geeignet ist der Brief für “Trader” die 10.000 Euro nicht unbedingt vermissen, sich aber um eine eigene Analyse nicht kümmern möchten. Mit größeren Konten kann man auch mehr Positionen eingehen, womit die Abokosten auch weniger ins Gewicht fallen.

Lernen von Praktikern

Einfach Investieren

Börse lernen mit Geldroboter ist ja das Motto meines Blogs. Aus diesem Grund versuche ich immer gute Beiträge zum Investing zu finden.

Auch um selber zu lernen, nutze ich gern YouTube-Kanäle ausgewiesener Experten zu den verschiedensten Themen. Ein, wie ich finde, hervorragender Kanal zum Thema Investieren ist der von Nils Gajowiy.
Ich folge ihm schon fast ein Jahr und konnte so schon sehr viel lernen. Damit meine ich nicht Vordergründig seine Tipps zum Anlegen, sondern seine ganze Herangehensweise an das Inverstieren in Aktien.

Nun hat Nils in einem seiner letzten Videos ein Buch empfohlen. Es geht hierbei um die Grundlagen des Value Investing – kompakt für Einsteiger aufbereitet. Ja und weil Nils Gajowiy so begeistert von dem Buch war und selbst noch Wissen für sich aus dem Buch ziehen konnte, möchte ich euch die Empfehlung nicht vorenthalten. Ich selbst habe mir das Buch bestellt, bin aber noch nicht zum Lesen gekommen.

Wer das Buch erwerben möchte, kann das unter diesem Link tun. Gerecht wäre aber auch, wenn ihr den Link unter dem Video von Nils nutzt.

Es sind beides Affili-Links. Ihr bezahlt nicht einen Cent mehr, helft uns aber dabei, die Kanalkosten etwas abzufedern.

Kapitalversicherung – Rendite aufbessern

Rechnen Versicherung

Obwohl der Anteil der Kapitallebensversicherungen am Gesamtaufkommen der Lebensversicherungen in Deutschland stetig abnimmt, bleibt sie immer noch eine beliebte Anlageform für die Deutschen.

Im Jahr 2017 belief sich der Bestand an Lebensversicherungsverträgen auf insgesamt rund 84,1 Millionen, der Anteil abgeschlossener Kapitalversicherungen lag bei etwa 34,8 Prozent. Im Jahr 2000 waren es noch 72 Prozent.
Schon damals warnte die Stiftung Warentest, dass Kapitallebensversicherungen unflexibel und intransparent sind und Todesfallschutz mit Sparprodukt vermischen. Heute bieten Versicherungen, wie zum Beispiel die CosmosDirect, keine Kapitallebensversicherungen mehr an.

Für alle, die heute ihre falsche Entscheidung revidieren möchten, hier einige Tipps für bessere Renditen, ohne die Verträge zu kündigen. Einen Vertrag zu kündigen, ist meist die schlechteste Option.

Um dem schlechten Vertrag nicht jedes Jahr mehr Geld zukommen zu lassen, sollte eine eventuelle Dynamische Anpassung gekündigt werden. Dazu kommt, je älter sie werden, um so weniger lohnt sich diese jährliche Steigerung.

Viele abgeschlossene Kapitallebensversicherungen enthalten oft auch einen Unfalltod-Zusatzversicherung. Das sind Kosten die den Sparanteil kürzen. Lassen sie diesen Zusatz streichen. Es ist sinnvoller diesen Schutz in einem separaten Vertrag mit meist besseren Leistungen abzuschließen, falls überhaupt benötigt.

Wenn sie können, kann es sinnvoll sein, die Beträge nicht mehr monatlich zu zahlen. Ähnlich wie bei Sachversicherungen, ist ein Jahresbeitrag deutlich günstiger. Wer monatlich seine Prämie zahlt, muss Aufschläge bis zu 5 Prozent bezahlen.

Sollte das eigene kleine Häuschen auf der Wunschliste stehen, sollte man auf jedenfalls prüfen, ob und wie der Vertrag in die Finanzierung mit eingebunden werden kann.


Kein Geld zum Sparen?

Sparmänner

Ich hätte im letzten Beitrag erläutert, was mit Sparen und Zeit alles möglich ist. Nun kommen sehr oft Einwände, wie ich habe kein Geld zum Sparen übrig oder Sparen bringt doch eh nichts.

Ich bin aber der Meinung 25 Euro im Monat (das ist der Mindestbetrag für einen ETF-Sparplan bei der Comdirect Bank) bekommt jeder zusammen.

Auf etwas, wofür die Deutschen Geld ausgeben, bin ich gestern gestoßen, als ich bei meiner Postagentur war, um Briefmarken zu kaufen. Eigentlich ein Zeitschriften-Kiosk, mit Tabakwaren, Lotto-Annahme usw.

Es war eine kleine Schlange und so konnte ich beobachten, was so im Laden erworben wurde. Wahrscheinlich weil gestern Freitag war, waren die meisten Leute wegen neuer Lottoscheine im Geschäft.
Was mich erstaunt hat, sind die Summen die für einen einzigen Spieltag ausgegeben werden. Ein Mann war gleich mit 3 Tippscheinen am Start. Die Gewinnkontrolle ergab – NULL Gewinn.
Die gleichen Zahlen sollten auch für die Sonnabend Ziehung gespielt werden. Das kostete fast 50 Euro! Der Mann sah so aus, dass er diese Prozedur regelmäßig betreibt.

Das sind bei zwei Ziehungen in der Woche – 400 Euro im Monat! Bei 52 Wochen im Jahr über 5000 Euro. Bei 5% Rendite hätte der Mann in 15 Jahren ein kleine Häuschen für 100.000 Euro zusammengespart.
Eventuell war es ja eine Spielgemeinschaft, die die Kosten auf mehrere Schultern verteilt. Das macht den Fakt aber nicht besser. Sie sollten lieber einen Anleger-Club gründen und lernen das Geld an der Börse zu investieren.

Selbst 5 Tipps pro Ziehung summieren sich im Monat zu 40 Euro. Das wäre doch ein schöner Anlagebetrag. Im Jahr fast 500 Euro.

Über die Gewinnwahrscheinlichkeiten sollte sich doch jeder im Klaren sein. Wird sogar bei der Lotto-Werbung immer mit angegeben. Lotto hat ein ganz schlechtes Chancen-Risiko-Verhältnis.

Für alle die es visuell benötigen, habe ich ein nettes Video auf Youtube gefunden. Das ist von der Fondgesellschaft DWS. Ich bin kein Freund von Fonds aber besser das Geld zur DWS als in den Lotto-Laden.